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Kassen bei Banketten und Seminaren sind auf den ersten Blick ungewöhnlich. Denn bei einer Hochzeit oder beim Seminar wird doch alles pauschal über einen Festpreis pro Gast abgerechnet, da wird doch nie eine eingesetzt. Den Aufwand kann ich mir doch sparen, mag so mancher Wirt denken. Jedoch, der Pauschalpreis beinhaltet bestimmte, vorab gebuchte Leistungen, wie z.B. bei einem Seminar: Wasser Flatrate, morgens Kaffee mit 1 belegten Brötchen, Mittagsmenu mit einem Tischgetränk, nachmittags Kaffee und 1 Stück Kuchen. Dieses Angebot hat der Seminarleiter gebucht für 50 Personen, der Seminarraum mit Ausrüstung wird ebenfalls pauschal abgerechnet.

Kassen machen in dem Augenblick Sinn, wo Seminarteilnehmer kein Wasser, sondern lieber Säfte oder Cola trinken möchten. Oder beim Mittagessen mehr als ein Getränk wünschen und nachmittags statt süßem Kuchen lieber ein Baguette möchten. Die kann Ihnen hier helfen, die zusätzlichen Verzehre zu erfassen und entweder mit dem Seminarleiter oder mit den Teilnehmern direkt abzurechnen. Wenn die Servicemitarbeiter ein mobiles System zur Verfügung haben, wird dort für jeden Seminarteilnehmer der Mehrverzehr eingebucht. Im Anschluss an das Seminar kann jeder einzeln mit Hilfe der über die verwalteten Daten, seine Rechnung begleichen.

Für den Seminarleiter, falls dieser Mehrkosten übernimmt, ist es interessant zu wissen, wie sich diese zusammensetzen. Auch er wird dankbar sein, wenn über die gesteuert, eine zentrale Rechnung mit detaillierten Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt werden kann. Und für Sie, als Bewirtendem, ist es extrem wichtig, den Überblick über die verzehrten Speisen und Getränke zentral abrufen zu können. Stellen Sie sich vor, bei der Abrechnung müssen erst die Papierbelege aus dem Restaurant, aus der Bar und vom Servicepersonal zusammengetragen und ausgewertet werden. Das kostet Zeit und Nerven und möglicherweise geht Ihnen auch der eine oder andere Umsatz verloren, weil es nicht ganz eindeutig war, was jetzt explizit zum gebuchten Seminarpreis gehört. Sind die Details in den vorab gespeichert, wird es keinerlei Missverständnisse geben.

Die Kasse gleicht die Daten beim Buchen ab und verarbeitet nicht verabredete Positionen direkt als Zusatzverzehr. Privatpersonen buchen die Räumlichkeiten in Ihrem Haus hauptsächlich für die üblichen Fälle Hochzeit, Todesfall oder Jubiläum. Menufolgen und Getränke werden auch hier vorab festgelegt und Sie, als Wirt, sind darauf angewiesen, dass Mehraufwand über die Systeme erfasst werden und abgerechnet werden kann. Vor allem ist es ja interessant zu wissen, wann der vereinbarte Verzehrbetrag überschritten wird. Leicht war es vielleicht, als einfach noch ein Fass Bier und drei Kisten Wein bestellt wurden. War das Fass oder die Kisten leer, hat man den Gastgeber informiert und dieser hat sich dann auch nicht lange bitten lassen, Nachschub gegen Aufpreis zu bestellen. hat man da sicherlich nicht benötigt.

Aber der heutige Gastgeber möchte seinen eingeladenen Gästen eine größere Vielfalt bieten. Das geht quer durch das Sortiment, jeder soll doch trinken können, wonach ihm der Sinn steht. Der Gastgeber hat vielleicht einen Durchschnittsverzehr von 30 € pro Gast gebucht, das kann durch zwei Champagnercocktails oder durch zehn Colas erreicht werden. Moderne lassen sich vorab entsprechend programmieren und registrieren ab Überschreitung der programmierten Verzehrmenge separat alle zusätzlich bestellten Speisen und Getränke. Die Kasse rechnet aber den vorab vereinbarten Preis ab, sollte die Verzehrmenge unterschritten werden. So sind Sie, als Wirt, mit modernen auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

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